26.11.2020

Betriebliche Gesundheitsf√∂rderung: Bis zu 600 ‚ā¨ j√§hrlich bleiben steuerfrei

Arbeitgeber k√∂nnen ihren Arbeitnehmern bestimmte Gesundheitskurse bis zu einem Betrag von 600 ‚ā¨ pro Jahr finanzieren, ohne dass daf√ľr Lohnsteuer einzubehalten ist. Auch Sozialversicherungsbeitr√§ge fallen bis zu dieser Zuwendungsh√∂he nicht an. Voraussetzung f√ľr die Steuer- und Abgabenfreiheit ist, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Zusch√ľsse zus√§tzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn √ľberweist. Zudem gilt die Steuerfreiheit nur f√ľr Kurse, die den allgemeinen Gesundheitszustand des Arbeitnehmers verbessern. Hierzu z√§hlen Bewegungsprogramme (z.B. R√ľckenkurse), Ern√§hrungsprogramme (z.B. zur Reduktion von √úbergewicht), Aufkl√§rungskurse zum Suchtmittelkonsum (z.B. Raucherentw√∂hnung) und Kurse zur Stressbew√§ltigung (z.B. autogenes Training).

Sind die vorgenannten Voraussetzungen erf√ľllt, steht ein Freibetrag von bis zu 600 ‚ā¨ pro Jahr und Arbeitnehmer zur Verf√ľgung. Flie√üt mehr Geld, muss nur der Teil der Zusch√ľsse lohnversteuert werden, der √ľber dem Freibetrag liegt.

Die Steuerfreistellung gilt auch f√ľr Kurse, die der Arbeitgeber in den firmeneigenen R√§umlichkeiten durchf√ľhren l√§sst und finanziert. Steuerlich gesehen erhalten die Arbeitnehmer dann zwar keine Geld-, sondern eine Sachleistung - dies spielt f√ľr die Steuerfreiheit aber keine Rolle.

Nach einer Auflistung vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) wird f√ľr folgende Kosten bzw. Ma√ünahmen keine Steuerbefreiung gew√§hrt:




Haftungshinweis:
Dieser Beitrag ist nach bestem Wissen zusammengestellt. Eine Haftung kann trotz sorgf√§ltiger Bearbeitung nicht √ľbernommen werden. Zu dem behandelten Thema wird gerne weitere Auskunft erteilt.

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