15.10.2008

Keine Opfergrenze f√ľr Unterhalt an Lebenspartner

Unterhalt an mittellose Lebenspartner ohne eigenes Einkommen ist unter bestimmten Voraussetzungen als au√üergew√∂hnliche Belastung absetzbar, derzeit h√∂chstens mit 7.680 ‚ā¨ im Jahr. Nach Auffassung der Finanzverwaltung sei jedoch von niemandem zu erwarten, soviel Unterhalt zu zahlen, dass ihm selbst nicht genug zum Leben bleibe. Als au√üergew√∂hnliche Belastung sei daher h√∂chstens soviel absetzbar, wie der Zahlende ohne Verzicht auf eigenen angemessenen Unterhalt entbehren k√∂nne (Opfergrenze). F√ľr eine Opfergrenze ist nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs jedoch kein Raum, wenn der den Unterhalt leistende Lebenspartner mit dem anderen im gleichen Haushalt lebt und mit ihm gemeinsam wirtschaften muss. Es sei dann unvermeidbar, die wichtigsten Ausgaben, wie f√ľr Miete, Nahrung und Kleidung, gemeinsam zu tragen. Der Unterhaltsbedarf beider Personen sei daher nicht zu trennen.




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